Donnerstag, 2. Mai 2019

MEIN BELTANE - WALPURGISNACHT!

DANKE für ein wundervolles JAHRESKREISFEST!

MEIN BELTANE - WALPURGISNACHT!

Der Zauberstab geht in die Runde. Erzählt seine Geschichte. Die Zeremonie fordert besonderes Räucherwerk. Allerlei Rauch, auch aus fernen Landen. Die weisse Büffelfrau stellt sich ein. Die Anwesenheit des heiligen Büffels gibt Kraft. Schafft segensreiche Verbindungen. Schützt uns besonders, für diese Nacht.
Umgeben von vielen hundert Jahre altem Holz. Magie und Macht. Dem Lichte zugewandt. Vom heiligen Feuer genährt. Und von der Kraft unserer Ahnen. Unseren Vorfahren. Jener Kraft, aus der wir hervor gingen. Ihren Ruf durften wir vernehmen. Auch die Anwesenheit vieler Seelen. Die Zeit genutzt. Zum Ritual. Zur heiligen Zeremonie. Zum Danke sagen. Mit der Kraft in uns, in Kontakt getreten. In Form des Krafttieres. Ihm zu begegnen. Seine Botschaft zu vernehmen. Es zu sich zu rufen. Sich mit ihm vereint. Kraft getankt. Ein altes Bündnis erneuert. Voller Kraft in den Raum getreten. Gut aufgestellt, für die Zukunft. In tiefer Dankbarkeit.
Sogleich die Botschaften zur Quelle gesandt in Nebel verhangener Nacht. Wünsche und Segnungen. Altes losgelassen. Noch einmal. Endlich. Freiheit stärkt. Die Präsenz aller Elemente und vieler guter Geister. Auch jene, die wir riefen. Unsere Geister. Auch Hausgeister und die Geister des Ortes. Die Naturgeister. Dann spricht es vom Baum Drachen. Drachenkönig. Ihn brauchten wir nicht zu rufen. Er war schon da. Bot seine Dienste an. Uns durch die Nacht zu tragen. Durch die Lüfte. Durch den Äther.
Und die Mystik des Kraftortes durften wir erleben. Lebendig sein. Ein Ort, erschaffen von Frauen für Frauen. Hexen genannt und einst verbannt. Der Bann nicht stark genug. Die Frauen schon. Allesamt. Starke Frauen. Ihre Kraft findet sich auch im Manne wieder. Ist er doch das Kind der Mutter, die eine Frau ist. Will er diese Kraft auch als sein Erbe annehmen? Sie leben und erleben? Kann auch er sich darauf einlassen? Zu Beltane? Im Alltag? Der ist noch fern. Die Nacht ist in ihrer vollen Blüte. Sie schenkt so vieles uns.
Ein liebevolles Zusammensein. Dennoch kraftvoll. Deshalb voll der Kraft. Wir nähren einander. Die Geborgenheit der Einheit. Zauberkraft und zauberhaftes Sein. Wirken im Schutze der Nacht. Dennoch treten wir nach außen. Unseren Zauber zu wirken. Tanzen ums Feuer. Die Krafttiere wollen auch tanzen. Der Krafttiere Tanz beginnt. Nimmt sich Raum. Es wird laut. Die Tierstimmen sind nicht mehr zu überhören. Im Gegenteil. Der Ruf eines Kojoten. Das laute Schnauben des Büffels. Andere kommen hinzu. Die Magie wirkt. In uns und durch uns. Wir werden gewirkt. Dann sind wir still. Die Geister sind es nicht. Die Seelen der Verstorbenen. Und andere. Wieder Dankbarkeit. Tiefe Dankbarkeit.
An der Zeit ist es auch, zu Bitten. Fürbitten! Auch für jene, die heute nicht mit uns, am heiligen Feuer stehen. An alles und jeden soll gedacht sein. Nun ist es der rechte Moment, das Orakel zu befragen. Zu Wissen was kommt befreit. Zu Wissen was uns hilft, gibt uns Kraft. So tanken wir Kraft. Mehr und mehr und ich fühle die Einheit. Verbundenheit. Mit allem was da ist und was da nicht ist.
Die Runen melden sich. Einige stellen sich vor. Begleiten. Bringen Fruchtbarkeit in dieses Jahr. Dann will es den initiatorischen Raum. Die Wesen des initiatorischen Raum wirken mächtig. Zum Wohle aller Beteiligten. Viel Erkenntnis und Heilung. Alle wollen mehr. Doch für mich ist es an der Zeit auf zu brechen. Denn auf mich wartet noch ein Ritt durch die Nacht, mit meinem treuen und in Liebe verbundenen Gefährten. ...