Die wilde Jagd

Die wilde Jagd


Ursprünglich ging es bei der wilden Jagd darum, den Gott und die Göttin zu ehren. Ganz besonders Sie ein zu laden, das Haus, den Wohnort zu besuchen und zu segnen.




Die wilde Jagd ist besonders in den Rauhnächten umtriebig. So erfährt man es, in den Sagen und Legenden. Häufig wird dabei der segensreiche Aspekt der wilden Jagd komplett vergessen oder verdrängt. 
Vielmehr rücken die gespenstischen Aspekte in den Vordergrund. Diese scheinen ihren Ursprung im Wissen darum zu haben, dass zum Gefolge der wilden Jagd auch, die Seelen Verstorbener gehören.

NACHTRAG:
Nach entsprechender Erfahrung, kann ich in dieser unserer Zeit, nur davon abraten, die wilde Jagd ein zu laden. Mögen unsere Vorfahren dies getan haben. So leben wir heute in einer anderen Zeit. Denn ich wollte es mal wieder genau wissen. Deshalb durfte ich eine extreme Erfahrung dazu machen. Ein ganzes Jahr wahr ich danach, in einem Zyklus, wo das Thema Heilung einen großen Platz einnahm. Nun ja, wenigstens lebe ich noch und auch kam ich gut aus der Nummer raus. 

Es sind die vielen Untoten im Gefolge, die ein Mensch allein kaum aushalten kann. Zumal die Götter erachten es als Privileg für Dich, wenn sie Dich in ihren Reihen auf zu nehmen. Dich in ihrem Gefolge willkommen zu heißen. Dich Heimkommen zu lassen, wie einst auch die gefallenen Helden nach Walhall Einzug hielten, in die heiligen Hallen.

Deshalb, in den Rauhnächten immer schön raus räuchern. Also Reinigen. Ausräuchern.  

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